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Takt vor Tempo Rhein-Main

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      • 2. Hintergrund zum regionalen und bundesweiten Ausbau des Schienenverkehrs
      • 3. Bewertung der Machbarkeitsstudie im Detail
      • A.1 Web-Links zu Bürgerinitiativen
      • A.2 Aufruf für Verdreifachung des Schienenverkehrs bis 2030
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Initiative für eine gemeinwohlorientierte und umweltverträgliche Schiene
Schiene und Luftfahrt

Weniger fliegen, mehr Bahn fahren

14.11.202324.12.2025

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  • Mehr Bahn- und weniger Flugverkehr ist möglich!
  • Podiumsdiskussion über Umweltschäden und den Einfluss der Politik
  • Ergänzungen und Anmerkungen zu der Veranstaltung
  • Ergänzende Berichte und Kommentare

Mehr Bahn- und weniger Flugverkehr ist möglich!

| Pressemitteilung des BUND Hessen vom 14.10.2023

Auszüge:

| Der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) nimmt mit Befremden zur Kenntnis, dass der Flughafen-Betreiber Fraport vor einer Woche nach den Worten von Vorstandschef Schulte Wachstumsziele für den Flugverkehr angekündigt hat, bei denen auch die Schiene bei bestimmten innerdeutschen Zielen als Konkurrenz genannt wurde. […]

Gabriela Terhorst, stellvertretende Vorsitzende des BUND Hessen: „Wir erwarten vom Land Hessen, das zusammen mit der Stadt Frankfurt Mehrheits-Gesellschafter der Fraport ist, dass diese Pläne gestoppt werden. Diese Pläne sind nur möglich durch die andauernde Ungleichbehandlung der Bahn gegenüber dem Flugverkehr. Auch ohne eine steuerliche Beeinflussung auf Bundesebene ist durch eine Gebührenordnung der Fraport eine ökologische Steuerung des Flugverkehrs möglich, die auch zu einer dringend notwendigen Reduzierung der Gesundheitsbelastungen in der Flughafenregion beiträgt.“

Podiumsdiskussion über Umweltschäden und den Einfluss der Politik

von Manfred Becht – Quelle: FR (Stadtausgabe) vom 10.11.2023

Auszüge

Für Mike Josef (SPD) ist es keine Frage. „Die Umlenkung von Verkehr auf die Schiene ist zwingend“, sagte der Oberbürgermeister am Mittwochabend bei einer Diskussion im Haus am Dom, zu der er und die Stabsstelle Fluglärmschutz eingeladen hatten. Und wie ist das zu schaffen? Es kommt dabei auch auf den politischen Willen an – so lässt sich das Ergebnis des Abends resümieren.

Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt unterstrich, warum eine solche Umlenkung sein muss. Der durch den Flughafenbetrieb entstehende Feinstaub, nachweisbar noch in 17 Kilometern Entfernung, verkürzt die Lebenserwartung betroffener Anwohner. Der Ausstoß an Kohlendioxid wiederum belastet das Klima. […]

Genug Platz in der Bahn

Gegen diese Ungleichbehandlung könnte die Bahn rechtlich durchaus vorgehen, sagte Rechtsanwalt Leonhard Stuber von der Kanzlei Philipp-Gerlach & Teßmer. „Über die Kerosinsteuer entscheidet aber die Politik, nicht das Recht.“ Ein Problem ist jedoch, dass bei einem Verzicht auf Kurzstreckenflüge die Mobilitätsbedürfnisse nicht abnehmen. „Wir können nur begrenzt über Verlagerung sprechen, wenn der Schienenverkehr nicht besser ausgebaut ist“, sagte René Weinandy vom Umweltbundesamt. Dass die Bahn überlastet und gar nicht in der Lage ist, mehr Fahrgäste zu transportieren, scheint eine Binsenweisheit zu sein. Aber stimmt das?

Christian Vögle, Leiter des Angebotsmanagements der Deutschen Bahn Fernverkehr, sieht es anders. Die Bahn habe sehr wohl die Kapazitäten, die Fluggäste der Kurzstreckenflüge aufzunehmen, sagte er. Es gebe Verbindungen, auf denen das schwierig sei, aber im Durchschnitt stünden die nötigen Sitzplätze zur Verfügung.[…]

Ergänzungen und Anmerkungen zu der Veranstaltung

Titel: Mobilität.Neu.Denken.
Zukunftsfähige Flughafenkonzepte – Multimodale Verkehrshubs als Investition in eine leistungsfähige, nachhaltige und internationale Zukunft
am 8.11.2023 im Haus am Dom
Veranstalter: Stabsstelle für Fluglärmschutz der Stadt Frankfurt

Begrüßung durch Oberbürgermeister Mike Josef
Moderation: Constanze Angermann

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Joachim Curtius (Goethe-Universität Frankfurt am Main) | Ina Hauck (Stadträtin, Stadt Frankfurt am Main) | Leonard Stuber (Anwaltskanzlei Philipp-Gerlach & Teßmer) | Christian Vögle (Deutsche Bahn Fernverkehr) | Dr. René Weinandy (Umweltbundesamt)

Zu den Ausführungen von Christian Vögle DB Fernverkehr:
Nach seinen Angaben hat der Hauptbahnhof durch den Fernverkehr täglich ca. 60.000 Kunden.
Am Fernbahnhof des Flughafens seien es täglich ca. 30.000 Kunden. Dieser habe noch erhebliche Ressourcen für eine erweiterte Nutzung.
Bezüglich einer Verlagerung von Flugverbindungen auf die Schiene verwies Hr. Vögle darauf, dass bei den ICE-Verbindungen im Durchschnitt derzeit etwa die Hälfte der Sitzplätze nicht belegt sind.

Eigene Anmerkungen dazu:
Diese Zahlen muss man in Relation dazu sehen, dass täglich ca. 450.000 bis 500.000 Fahrgäste und Besucher registriert werden. Dass die Kundenzahl im Fernverkehr bei ca. 60.000 liegt, muss man auch in Relation dazu sehen, dass in Spitzenzeiten 400 Fernzüge pro Tag den Hauptbahnhof anlaufen (Quelle: Wikipedia). Das hieße, dass pro Zug ca. 150 Personen umsteigen.
Bemerkenswert war auch, dass Mike Josef in seiner Begrüßungsansprache intensiv auf die seiner Ansicht nach große Bedeutung des geplanten Fernbahntunnels bzw. Tiefbahnhofs einging. Die Ausführungen von Herrn Vögle – der im Nebensatz zwar (pflichtgemäß?) den Fernbahntunnel auch als notwendig bezeichnete, ergeben aber eine Sichtweise auf den aktuellen Bedarf. (KP)

Ergänzende Berichte und Kommentare

Um die Klimaziele zu erreichen, muss der Flugverkehr reduziert und auf Kurzstrecken verzichtet werden.
Auf neue Technologien zu setzen, ist eine Illusion.
Ein Gastbeitrag von Ursula Fechter. – FR (6.11.2023)

Flughafen Frankfurt: Fraport wieder im Aufwind
Von Jutta Rippegather – FR vom 7.11.2023

Auszug:

Flugscham und Pandemie waren gestern. Die Menschen jetten wieder durch die Welt. Im dritten Quartal dieses Jahres lagen die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bei 86 Prozent des Vorkrisenniveaus. Für das Winterquartal peilt Fraport 90 Prozent an. […]
Schulte zeigt sich zufrieden: Im bundesweiten Vergleich sei der Frankfurter Flughafen am besten aus der Krise gekommen. Noch machten wegen der hohen Gebühren die Low-cost-Carrier einen Bogen um Frankfurt, stelle die Schiene bei bestimmten innerdeutschen Zielen eine Konkurrenz dar. Doch das werde sich angesichts der vielen Baustellen im Bahnnetz gewiss bald ändern. „Wir sind deutlich stabiler und resistenter.“

 

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